Mit feinsinnigem Humor und berührender Tiefe entführen Chanson-Sängerin und Conférencière Marie Oser und ihre Pianistin Sophie Sczepanek Sie in die faszinierende Welt der 1920er und 1930er Jahre. Auf der Bühne beginnen die großen Persönlichkeiten dieser Ära zu leben: Friedrich Hollaender betritt als Meister des Cabarets das Rampenlicht, die „Revolverschnauze“ Claire Waldoff sorgt für Berliner Charme , Kurt Tucholsky streut scharfzüngige Beobachtungen ein, und natürlich verzaubert die stilprägende Marlene Dietrich mit mondänem unverwechselbarem Glanz. Werner Richard Heymanns unvergessliche Filmmelodien erklingen und verweben sich mit modernen Highlights aus „Babylon Berlin“ sowie einfühlsamen Neukompositionen zu Gedichten von Mascha Kaléko und Joachim Ringelnatz.
Begeben Sie sich in eine Zeit, in der Lebenslust und die leise Vorahnung sich anbahnender Krisen aufeinandertreffen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise, auf der Vergangenheit und Gegenwart in einem leidenschaftlichen Bühnenmoment verschmelzen – und freuen Sie sich auf einen Abend voller Poesie, Esprit, Nostalgie, Charme und Lebensfreude!
„Marie Oser und Sophie Sczepanek präsentieren nicht nur einen Genuss für die Ohren, sondern auch eine Show zum Staunen. Szenen- und Kostümwechsel werden so geschickt auf der Bühne in das Geschehen eingebaut, dass man sich direkt als Zeitzeugin fühlen kann. Ein Programm, das ans Herz geht.“
Claudia H., Aachen
„Ein Konzert von Marie Oser ist weitaus mehr als ein Liederabend[…], denn sie erzählt Geschichten, nimmt ihr Publikum mit in diese besondere Zeit. Sie bringt Geschichte zum Klingen.“ Verena Richter, Aachener Zeitung vom 05.06.2025
„Man könnte es in etwa so ausdrücken: Der Saal brennt. Wunderbar.[…] Oser zeigt, wie Unterhaltung auch vor ernstem Hintergrund auf hohem Niveau funktioniert.“
Michael S. Zerban, O-Ton vom 15.12.2026
https://youtu.be/jmWMolNhghE?si=VGIVGoKpVxf_OaFs
Ich bin Marie Oser
Sängerin, Erzählerin und Conférencière. Ich bin Programmmacherin und bekennende Liebhaberin der großen Gefühle und der kleinen Zwischentöne.
Ich mache Musik im Stil des Cabarets der 1920er und 30er Jahre – vom frechen Chanson über nostalgische Filmmelodien bis zum Musical.
In meinen szenischen Programmen erwecke ich das Repertoire der Weimarer Republik und der Exilkünstler zum Leben – stets aus heutiger Perspektive und mit Bezug zur Gegenwart.
Die Werke der Kunstschaffenden der Weimarer Republik regen zum Nachdenken über gesellschaftliche Entwicklungen an, machen Mut und vermitteln Lebensfreude – und brauchen wir nicht genau das auch heute wieder ganz dringend?
Einlass: 19 Uhr